Nachteilsausgleiche für Studierende mit Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen

am 28. September 2021 | 10.00 bis 17.00 Uhr | Leipzig
mit Linda Baasch

Im Workshop werden rechtliche Grundlagen zum Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen im Hochschulbereich vermittelt. Neben den allgemeinen Regelungen zum Verwaltungsverfahren (Verfahrensgrundsätze, Nachweise, Datenschutz, Zuständigkeiten, Fristen etc.) werden auch folgende Themen behandelt: Arten der Beeinträchtigungen (körperliche und psychische Beeinträchtigungen, vorübergehende Leiden und Dauerleiden), Abgrenzung des Nachteilsausgleichs von der Prüfungsunfähigkeit, Grenzen des Nachteilsausgleichs, Anspruch der Inklusion, Voraussetzungen der Gewährung des Nachteilsausgleichs sowie Rechtsfolgen bei Vorliegen der Voraussetzungen eines Nachteilsausgleichs thematisiert. Die Teilnehmenden erhalten zudem einen beispielhaften Überblick zu möglichen Kompensationsmaßnahmen und Tipps zur operativen Bewältigung der Aufgabe (Atteste, fachliche Unterstützung) sowie Hinweise auf bereits erfolgte Rechtsprechung.

Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmenden als Entscheidende in ihrer verwaltungspraktischen Tätigkeit im Hochschulbereich einzelfallbezogen in einem rechtskonformen Verfahren über Maßnahmen zum Nachteilsausgleich befinden oder insoweit beratend und eingreifend mitwirken können

Der Workshop wird in Leipzig stattfinden, vorbehaltlich den Bestimmungen des Veranstaltungsortes sowie des Freistaat Sachsen. Der Workshop richtet sich an alle Angehörige der Hochschulen und Berufsakademie in Sachsen. Anmeldungen sind bis zum 21. September möglich. Weitere Informationen dazu im Workshopflyer.

Der Workshop kann für das Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikat mit max. 8 AE (in Abhängigkeit der ind. Schwerpunktsetzung) angerechnet werden: 4 AE |Vielfalt, Chancengleichheit & Internationales, 4 AE | Schlüsselqualifikationen

Zurück