Zwischen Einfluss und Abhängigkeit: Machtdynamiken und Konflikte im Wissenschaftssystem verstehen und bewältigen (Warteliste)

Datum
Veranstaltungsart
Workshop
Ort
Online
Kategorie

Der Workshop ist aktuell ausgebucht. Sie können sich für die Warteliste anmelden. Schreiben Sie uns bitte eine Mail an info@kc-sachsen.de 

Machtstrukturen und Konfliktdynamiken sind prägende Bestandteile des Hochschulkontextes. Dieser zweiteilige Online-Workshop sensibilisiert für die Mechanismen von Macht und Konflikten, vermittelt praxisnahe Strategien für den Umgang mit Machtungleichgewichten und zeigt Wege auf, um Konflikte konstruktiv zu lösen. Durch interaktive Methoden und praxisnahe Übungen gewinnen die Teilnehmenden Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen – sowohl im Rahmen von Beratungen als auch im Forschungsalltag.

Lernziele

  • Sensibilisierung für Machtdynamiken und Machtmissbrauch
  • Erarbeitung von Handlungsoptionen für den Umgang mit Machtasymmetrien
  • Erkennen von Konfliktmechanismen und Eskalationsstufen
  • Entwicklung konstruktiver Konfliktlösungsstrategien
  • Stärkung kommunikativer Fähigkeiten für schwierige Gespräche

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Beauftragte für Gleichstellung und Diversität an sächsischen Hochschulen sowie alle interessierten Hochschulangehörige.

Termine

  • 4. September 2025: 09:00 bis 12:00 Uhr
  • 5. September 2025: 09:00 bis 13:00 Uhr

Referentinnen

Maria Melms ist Mediatorin sowie freiberufliche Trainerin und Beraterin für gute wissenschaftliche Praxis, Forschungsethik und Konfliktmanagement. Sie unterstützt beim Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten und Konflikten im Forschungsalltag. Seit 2018 koordiniert sie an der Universität Leipzig die Bereiche Forschungsethik und Ombudswesen.

Henriette Niekler ist seit 2016 Referentin für strategische Projekte an der Universität Leipzig, befasst sich seit 6 Jahren mit der Unterstützung von inter- und transdisziplinären Projekten, arbeitet an der universitären Strategie für Wissenschaftler:innen in frühen und mittleren Karrierephasen und setzt sich aktiv für faire Bedingungen dieser Statusgruppen ein.