Grundlagenworkshop: „Gleichstellung souverän vertreten – Berufungsverfahren rechtssicher gestalten für dezentrale Gleichstellungsbeauftragte“

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Online
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Im Rahmen dieses kompakten Grundlagenworkshops erhalten Gleichstellungsbeauftragte, Gleichstellungsakteur*innen und weitere Interessierte eine praxisnahe Einführung in die rechtlichen Grundlagen der Gleichstellungsarbeit an sächsischen Hochschulen sowie die Rechte, Pflichten und Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten. Daneben vermittelt der Online-Workshop fundierte rechtliche Grundlagen zur rechtsicheren und chancengerechten Ausgestaltung von Berufungsverfahren, zu Handlungsspielräumen und der praktischen Umsetzung von Gleichstellungszielen in diesen Stellenbesetzungsverfahren. Gerade Berufungsverfahren sind entscheidend für die Zusammensetzung des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen – und damit auch für die Umsetzung von Gleichstellung und Vielfalt. Für Gleichstellungsbeauftragte ist es wichtig, diese Verfahren rechtssicher, souverän und wirkungsvoll mitzugestalten.

Anhand typischer Fallbeispiele und Austauschsequenzen werden Unsicherheiten abgebaut und die eigene Handlungssicherheit gestärkt.

 

Inhalte des Workshops:

  • Rechtliche Grundlagen der Gleichstellungsarbeit an sächsischen Hochschulen 
  • Rechte, Pflichten und Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten
  • Rechtliche Grundlagen und Mitwirkungsrechte in Berufungsverfahren
  • Gleichstellungsaspekte bei Ausschreibung, Auswahl und Dokumentation
  • Bestenausleseprinzip und Anforderungen an Vorsingen und Leistungsbewertung
  • Typische Herausforderungen und Fallstricke in der Praxis
  • Souveräner Umgang mit Widerständen in Kommissionen
  • Austausch, Reflexion und Diskussion eigener Fälle

 

Der Online-Workshop richtet sich an Gleichstellungsbeauftragte, Gleichstellungsakteur*innen sowie weitere Interessierte, die sich mit dem Thema Gleichstellung sowie Gleichstellung im Kontext von Berufungsverfahren befassen wollen. Der Workshop vermittelt Handlungssicherheit im Umgang mit Gleichstellungsfragen und typischen Widerständen. Die Veranstaltung ist interaktiv angelegt und bietet Raum für Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussionen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Fragen und Fallbeispiele einzubringen

 

Kurzprofil: Doktorin Juliane Lorenz ist Juristin und Rechtsanwältin mit Schwerpunkt im öffentlichen Recht. Sie promovierte an der Universität zu Köln zur leistungsorientierten Professorenbesoldung. Frau Lorenz ist zertifizierte systemische Personal & Business Coach, Resilienztrainerin und verfügt zudem über eine Verhandlungsausbildung zum Negotiation Expert des Nasher Negotiation Institutes. Von 2004 bis 2025 war sie als Justitiarin beim Deutschen Hochschulverband mit den Schwerpunkten Beratung im Hochschul- und Beamtenrecht sowie Gleichstellungsrecht, strategische Berufungsberatung, Karriereberatung und -coaching tätig. Sie ist Mit-Kommentatorin in Leuze/Epping, Kommentar zum Hochschulgesetz Nordrhein-Westfalen, und seit vielen Jahren Referentin in zahlreichen Seminaren und Workshops rund um die Hochschulkarriere, zur Verhandlungsführung sowie zu gleichstellungsrechtlichen Themen. Zuvor war Sie Rechtsanwältin in der Rechtsanwaltssozietät Irion & Minas in Bonn und Hamburg.