Hinsehen statt hinnehmen: Handlungsstrategien als Bystander bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
Inhalt
Nach einem kompakten Überblick zu zentralen Begriffen, aktuellen Zahlen und relevanten Forschungsergebnissen reflektieren die Teilnehmenden ihre professionelle Rolle, eigene Haltungen sowie institutionelle Spielräume.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bystander-Perspektive: Wie können Hochschulakteur*innen wirksam reagieren, wenn sie grenzüberschreitende Situationen beobachten? Gemeinsam werden praxisnahe, rollenbezogene Strategien erarbeitet, um sicher, unterstützend und verantwortungsvoll zu intervenieren.
Der Workshop findet in einem geschützten, diskriminierungssensiblen Rahmen statt, der Vielfalt anerkennt, persönliche Grenzen achtet und einen respektvollen Austausch ohne Zwang zur Selbstoffenbarung ermöglicht.
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an Gleichstellungs- und Diversityakteur*innen an Hochschulen und setzt sich praxisnah mit sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt im akademischen Kontext auseinander. Ziel ist es, fachliches Wissen zu vertiefen, Handlungssicherheit zu stärken und konkrete Interventionsmöglichkeiten für die eigene Arbeitspraxis zu entwickeln.
Referentin
Der Workshop wird von Anja Wiede geleitet. Sie arbeitet als Ansprechperson der Beschwerdestelle bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an der TU Dresden, ist Fachkraft für Prävention gegen sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz und zertifizierte Trainerin für feministische Selbstbehauptung.